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Steckenvariante Tourenfahren / Giro Classico

Nordschleife pur

Vorwort

Der Nürburgring, das ist seit 1927 die legendäre Nordschleife, gerne auch „Grüne Hölle" genannt. Und die Grand Prix-Strecke, die 1984 erbaut und 2002 durch die Mercedes-Arena erweitert wurde. Sie kann in zwei Teilstrecken (Sprint-Strecke und Müllenbachschleife) befahren und zusätzlich mit der Nordschleife verbunden werden.

Bei Rad am Ring kombinieren wir die vorhandenen Streckenführungen für die einzelnen Disziplinen unterschiedlich und führen bei den 24h-Rennen die Teilnehmer zusätzlich durch das Grand Prix-Fahrerlager.

So entstehen die unterschiedlichen Streckenlängen, Höhenprofile und Kurvenvariationen. Über die Anzahl letzterer schieden sich die Geister der Nürburgring-Philosophen etwas, sodass die Literatur hier unterschiedliche Werte bereithält. Wir haben uns an der Stelle auf 73 Kurven für die Nordschleife festgelegt.

Steckenvariante Tourenfahren / Giro Classico

Streckenlänge: 20,8 km
Streckenvariante: Nordschleife
Höhenmeter: 515HM
Höhenprofil: siehe unten
Anzahl der Kurven: 73
Maximale Steigung: 17 % vom Karussell bis Hohe Acht
Streckenplan Nordschleife: pdfLage Plan Rad am Ring , Pläne Nürburgring
Weiterführende Links: Wikipedia; Nürburgring

Track Informationen

Minimale Hoehe 334.94 m Maximale Hoehe 625.48 m
Gesamte Höhenmeter 515.06 m Gesamte Höhenmeter bergab 515.21 m
Gesamtdistanz 20.7 km

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Wer durch die "Grüne Hölle" will, der wird was erleben!

Egal auf welchem sportlichen Niveau man die legendäre Nordschleife des Nürburgrings unter die Räder nimmt, der alte Eifelkurs fordert viel und gibt alles. Er ist das schönste Stück Asphalt zwischen Nord- und Südpol, er lockt mit landschaftlichen Reizen und fordert heraus mit über 500 Höhenmetern und 73 Kurven auf rund 20,8 Kilometer Länge. Wer 24 Stunden durch die „Grüne Hölle" will, der kann was erleben!

Am Nürburgring wurden Rad-Weltmeister gekürt, haben Einzelfahrer 24 Stunden lang die eigenen Grenzen ausgelotet und sind touristisch orientierte Radler abgekämpft, aber glücklich aus der „Grünen Hölle" zurückgekehrt. Die Faszination, den diese einmalige Strecke auf Auto- und Motorradfahrer ausübt, setzt sich bei Radfahren nahtlos fort.

In unzähligen Stunden von Stammtischgesprächen wurde über den Grund philosophiert und wurden viele Gründe gefunden. Und vermutlich ist es so, dass eben jeder sein ganz individuelles Erlebnis und seine ganz individuelle Liebe zu der „Grande Dame" der Rennstrecken entwickelt hat. Aber egal warum, wer vom Nürburgring-Bazillus einmal befallen ist, den lässt dieser nicht mehr so schnell los. Das gilt auch ganz besonders für die Teilnehmer des 24h-Rennens.

Die Nordschleife beginnt mit einer Talfahrt mit wenigen Unterbrechungen bis nach „Breidscheid". Geschwindigkeiten bis nahe 100 km/h erstrampeln im Abschnitt „Fuchsröhre" die ganz „Gierigen", herrliche Ausblicke in die Eifellandschaft sind ein alternativer Reiz.

Ab „Breidscheid" wird's dann für rund vier Kilometer ernst. Über „Ex-Mühle" und „Bergwerk" geht's in den Streckenabschnitt „Klostertal", und der hat's in sich. Ganz langsam hebt sich der Asphalt und suggeriert leichtes Spiel. Aber mit jedem Meter wächst die Steigung. Vom legendären „Karussell" bis zur „Hohen Acht" wird ein Spitzenwert von rund 17 Prozent erzielt. Spätestens hier wird jedem klar, dass die Nordschleife auch bei Radfahrern zu Recht respektvoll „Grüne Hölle" genannt wird. „Wippermann", „Eschbach", „Brünnchen", „Pflanzgarten", das ist trotz kurvigem Auf und Ab wieder eher harmlos. Über „Schwalben Schwanz" und „Galgenkopf" führt der Kurs dann auf die lange Gerade namens „Döttinger Höhe". An deren Ende trennt nur noch die Schikane „Hohenrain" die Radler vor der Start&Zielgeraden des Grand Prix-Kurses. Tribünen und Boxenanlage wachsen aus dem Boden.

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