
Sie sind mit Sicherheit die wahren Helden von „Rad am Ring":
Die Radfahrer, die das 24-Stunden-Rennen als Einzelkämpfer angehen und überstehen. Darüber, was sie antreibt, lässt sich wunderbar spekulieren – Ruhm und Ehre? Selbsterfahrung im Grenzbereich?
Bei Robert Gebauer aus Wesseling ist dieses Jahr genau bekannt, was ihn auf die Nordschleife treibt. Im vergangenen Jahr hatte der 37-Jährige nach 24 Stunden, zwölf Minuten und 57 Sekunden 22 Runden geschafft, war damit in seiner Altersklasse als Zweitplatzierter aufs Podest gefahren und hatte in der Gesamtwertung Rang acht belegt.
„Dieses Jahr werde ich versuchen, noch eine oder zwei Runden draufzulegen", steckt sich Gebauer für „Rad am Ring 2012" neue Ziele.
Aber nicht, um sich oder sonst Jemandem etwas zu beweisen, sondern für einen guten Zweck. Gebauer startet für das Team HPI, das von dem gleichnamigen Spezialisten für die Reparatur von Karosserieschäden durch Hagelschlag oder Parkdellen unterstützt wird. „HPI und deren Kooperationspartner schadenmeile.de spenden für jede Runde, die ich schaffe, je 100 Euro an die Deutsche Kinderkrebsstiftung", erklärt Gebauer, der außer am Nürburgring noch beim German Cycling Cup sowie bei Hobby- und Jedermannrennen antritt: „Das motiviert mich zusätzlich."
Wo ihn das hinführt? Spannende Frage. Sieger Markus Rieber brachte es 2011 auf 27 Runden.
















